Über Thomas

Banalitäten? Mitnichten!

Thomas am 8. Mai 2007 um 14:55

Wahlkampf von außen betrachtet ist ein lustiges Farbenspiel. Diverse Leute mit unterschiedlichsten Flyern, Broschüren, etc. versuchen ihr Zeug an die Frau/den Mann zu bringen. Auf Ständen und in Hütten stehen Menschen bereit um in spannenden Diskussionen die eigenen Standpunkte den WählerInnen näher zu bringen. Und nicht zu vergessen die vielen WahlkämpferInnen die unermüdlich Zeitungen und Flyer in Lehrveranstaltungen und Lernzonen verteilen. Dazu kommen noch die SpitzenkandidatInnen die an vorderster (Medien-)Front kämpfen und von Veranstaltung zu Veranstaltung eilen. 

Doch das ist nur die kleine Oberfläche des Wahlkampfes. Unbesungene HeldInnen rackern sich unermüdlich in düsteren Kämmerlein ab um Texte für Broschüren zu schreiben, neue Flyer für spannende Veranstaltungen zu layouten oder innovative, nie da gewesene Wahlkampfzuckerl zu produzieren. Dazu noch die viele Plackerei mit schweren Kisten, Schachteln und sonstigen Transportbehältnissen für eben jene Wahlkampfmaterialien, ebenso mit Plakatständern und anderen kaum denkbaren Dingen die mensch für den Wahlkampf braucht. 

Von außen betrachtet ist Wahlkampf easy, eine Parade von Menschen in T-Shirts ihrer Fraktionsfarben. Mal lästig, mal lustig, mal einfach bloß interessant. 

Doch was Wahlkampf wirklich bedeutet und wie viele Leute dafür Zeit und Mühen opfern weiß mensch erst, wenn mensch es einmal selbst miterlebt hat.

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