Im Studium lernt man nicht das Denken (na Wunder…). Man denkt natürlich weiterhin so wie bisher und kommt auf die gleiche Art auf Ideen, aber man lernt, die Gedankengänge in eine Art Standard-Denken zu übersetzen. Nur so ist die wissenschaftliche Methodik an der Universität, in egal welchem Fach, zu erklären. Der streng standardisiert ablaufende wisschenschaftliche Prozess (Hypothese – Test – Aussage – Deduktion – Diskussion – Deduktion – BlaBla) mit seiner immerzu identen Logik lässt nur die Glaubwürdigkeit einer Aussage nachvollziehen, aber nicht deren Gedankengang. Dies soll zu einem insgesamt konsistenten Erklärungsmodell führen.Aus mancher Perspektive klingt das verlockend, vor allem jene, die Entscheidungen von großer Tragweite zu treffen haben, werden darüber jauchzen.
Denn wer sozial nicht abgesichtert ist, weiß das meist gar nicht. Sondern nimmt den Umstand als gegeben (und als zu akzeptieren) wahr.
Der Faktor, der – gemessen am Grenzoutput – billiger ist, wird vermehrt eingesetzt.
Unverständlich vor diesem Hintergrund bleibt, wieso der Faktor, der vermehrt eingesetzt werden soll (Arbeit, in Hinblick auf die (sozialen) Kosten von Arbeitslosigkeit), höher besteuert und damit verteuert wird, und der Faktor, mit dem eher sparsam umgegangen werden soll (Rohstoffe und Energie, im Hinblick auf Ökologie), praktisch gar nicht.
Wer mir das erklären kann, zeichne ein Diagramm.
Eine Schmähschrift muss nicht zwingend lustig sein, kann aber durchaus.
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Der Untergang. Schicksalsjahre. Töten auf Tschechisch.
Das sind nur drei Namen für verschiedene Ausformungen des selben Phänomens, nämlich das der Täter_innen-Opfer-Verschiebung.
In den letzten Jahren häufen sich Filme, Filmchen und vor allem Dokumentationen, die der puren Gewissenserleichterung dienen.
Nachtrag wozu? Zum Themenschwerpunkt des ORF “Starke Frauen”. (Entschuldigt bitte den langweiligen Titel. Ich muss mir noch einen besonders peppigen für die den Tod von Millionen Menschen in Kauf nehmende Atomkraft aufheben.) Ich glaube, es war vor genau 2 Wochen, als ich im Report einen Beitrag über Frauen, die bei den Wiener Linien Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen lenken, gesehen. Der Beitrag wirkte zunächst weder besonders reflektiert noch merkwürdig konservativ – wären da nicht 2 Punkte, die an der Sinnhaftigkeit des Beitrags Zweifel ankommen lassen.
Alle Welt schaut nach Japan.
Da bleibt leider kein Platz mehr für die Berichterstattung über Libyen und das erstaunliche Zögern internationaler Kräfte.
Deshalb möchte ich einen kleinen Überblick gestalten, damit die nordafrikanische Revolution nicht komplett aus dem Blickwinkel fällt:
Der Kohl, der Kohl,
der Kohl, der Kohl,
der Kohl,
der Kohl,
der Kohl.
Der Kohl, der Kohl,
der Kohl, der Kohl,
der Kohl,
der Kohl, er ist
ein Kohlgewächs, das kohlig schmeckt
und auch recht kohlig ist.
Meinen ersten Blogeintrag möchte keinen hochgeistigen Ergüssen über bla oder blabla widmen, sondern etwas, was einfach nur nervt. Werbung. Nicht falsch verstehen. Ich habe nichts per se gegen Werbung. In den meisten Fällen ist sie egal oder ein kleines Ärgernis, in seltenen Fällen ist sie sogar witzig. Manchmal (oder eher oft) ist sie offen sexistisch. Dass ein heteronormatives, bürgerliches Weltbild transportiert wird, ist Ausdruck des Systems und nicht originäre Schuld von Werbung an sich.
Spinnefeind ist mir alles Konservative. Wir wollen doch eine Progression der Gesellschaft. Ich will nicht sagen, dass es nicht auch Regeln und Traditionen gibt, die es wert sind, daran festzuhalten, aber ich muss auf folgendes hinweisen: Es muss alles hinterfragt werden. Und was richtig und rechtens ist, wird der Hinterfragung standhalten.