Allgemein

Sprechen und denken und wissen warum

Posted by Florian on 11. April 2011 at 3:42 am

Im Studium lernt man nicht das Denken (na Wunder…). Man denkt natürlich weiterhin so wie bisher und kommt auf die gleiche Art auf Ideen, aber man lernt, die Gedankengänge in eine Art Standard-Denken zu übersetzen. Nur so ist die wissenschaftliche Methodik an der Universität, in egal welchem Fach, zu erklären. Der streng standardisiert ablaufende wisschenschaftliche Prozess (Hypothese – Test – Aussage – Deduktion – Diskussion – Deduktion – BlaBla) mit seiner immerzu identen Logik lässt nur die Glaubwürdigkeit einer Aussage nachvollziehen, aber nicht deren Gedankengang. Dies soll zu einem insgesamt konsistenten Erklärungsmodell führen.Aus mancher Perspektive klingt das verlockend, vor allem jene, die Entscheidungen von großer Tragweite zu treffen haben, werden darüber jauchzen.

Wer “Soziale Absicherung” buchstabieren kann, braucht sie nicht

Posted by Florian on 22. März 2011 at 3:54 am

Denn wer sozial nicht abgesichtert ist, weiß das meist gar nicht. Sondern nimmt den Umstand als gegeben (und als zu akzeptieren) wahr.

Eine naive mikroökonomische Analyse des Steuersystems und naive Ableitungen

Posted by Florian on 22. März 2011 at 3:33 am

Der Faktor, der – gemessen am Grenzoutput – billiger ist, wird vermehrt eingesetzt.
Unverständlich vor diesem Hintergrund bleibt, wieso der Faktor, der vermehrt eingesetzt werden soll (Arbeit, in Hinblick auf die (sozialen) Kosten von Arbeitslosigkeit), höher besteuert und damit verteuert wird, und der Faktor, mit dem eher sparsam umgegangen werden soll (Rohstoffe und Energie, im Hinblick auf Ökologie), praktisch gar nicht.
Wer mir das erklären kann, zeichne ein Diagramm.

Hinweis zum Kommentieren der Aktivitäten des politischen Gegners (AG)

Posted by Florian on 22. März 2011 at 1:36 am

Eine Schmähschrift muss nicht zwingend lustig sein, kann aber durchaus.

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Schicksalsjahre des Untergangs

Posted by natascha on 16. März 2011 at 11:36 am

Der Untergang. Schicksalsjahre. Töten auf Tschechisch.

Das sind nur drei Namen für verschiedene Ausformungen des selben Phänomens, nämlich das der Täter_innen-Opfer-Verschiebung.

In den letzten Jahren häufen sich Filme, Filmchen und vor allem Dokumentationen, die der puren Gewissenserleichterung dienen.

Nachtrag

Posted by Moritz on 15. März 2011 at 10:55 pm

Nachtrag wozu? Zum Themenschwerpunkt des ORF “Starke Frauen”. (Entschuldigt bitte den langweiligen Titel. Ich muss mir noch einen besonders peppigen für die den Tod von Millionen Menschen in Kauf nehmende Atomkraft aufheben.) Ich glaube, es war vor genau 2 Wochen, als ich im Report einen Beitrag über Frauen, die bei den Wiener Linien Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen lenken, gesehen. Der Beitrag wirkte zunächst weder besonders reflektiert noch merkwürdig konservativ  – wären da nicht 2 Punkte, die an der Sinnhaftigkeit des Beitrags Zweifel ankommen lassen.

Die vergessene Revolution

Posted by kübra on 15. März 2011 at 10:49 am

Alle Welt schaut nach Japan.

Da bleibt leider kein Platz mehr für die Berichterstattung über Libyen und das erstaunliche Zögern internationaler Kräfte.

Deshalb möchte ich einen kleinen Überblick gestalten, damit die nordafrikanische Revolution nicht komplett aus dem Blickwinkel fällt:

Der Kohl

Posted by Florian on 12. März 2011 at 5:26 am

Der Kohl, der Kohl,
der Kohl, der Kohl,
der Kohl,
der Kohl,
der Kohl.

Der Kohl, der Kohl,
der Kohl, der Kohl,
der Kohl,
der Kohl, er ist
ein Kohlgewächs, das kohlig schmeckt
und auch recht kohlig ist.

Wo haben Sie diese Brille gekauft?

Posted by natascha on 10. März 2011 at 1:30 pm

Meinen ersten Blogeintrag möchte keinen hochgeistigen Ergüssen über bla oder blabla widmen, sondern etwas, was einfach nur nervt. Werbung. Nicht falsch verstehen. Ich habe nichts per se gegen Werbung. In den meisten Fällen ist sie egal oder ein kleines Ärgernis, in seltenen Fällen ist sie sogar witzig. Manchmal (oder eher oft) ist sie offen sexistisch. Dass ein heteronormatives, bürgerliches Weltbild transportiert wird, ist Ausdruck des Systems und nicht originäre Schuld von Werbung an sich.

Wo fange ich überhaupt an?

Posted by Florian on 7. März 2011 at 6:24 am

Spinnefeind ist mir alles Konservative. Wir wollen doch eine Progression der Gesellschaft. Ich will nicht sagen, dass es nicht auch Regeln und Traditionen gibt, die es wert sind, daran festzuhalten, aber ich muss auf folgendes hinweisen: Es muss alles hinterfragt werden. Und was richtig und rechtens ist, wird der Hinterfragung standhalten.