Ein geschmackvoller Abend
Jakob am 28. März 2008 um 13:24Gestern Abend hat sich eine kleine, wagemutige Gruppe (Steffi, David und ich) endlich mal wieder ins Theater getraut. Unter dem Titel Abendwinds Abendmahl gibt es ein viergängiges Abendessen, begleitet von Texten, Liedern und Szenen zum Thema Kannibalismus.
Um es vorweg zu sagen: Großartig. Die Zusammenstellung des Programms ist bunt und passt perfekt. Von Nelly Furtado und den Ärzten über Johann Nestroy bis zu Shakespeare und Kleist. Lustiges, Dramatisches, Ekelhaftes. Das Publikum sitzt an Tischen, der ganze Raum wird bespielt - und immer wieder geht das Licht im Saal aus, der Tisch in der Mitte wird beleuchtet und es gibt ein Tischgespräch mit Armin Meiwes. Das elfköpfige Ensemble, das gleichzeitig serviert und spielt, ist ausnahmslos großartig und spielt wunderbar zusammen. Zum Theatergenuss kommt aber immer ein leichter Grusel, weil man sich dann doch nie sicher sein kann, was da genau im Ragout drinnen ist. Die Karten sind nicht ganz billig (Studierende 22 Euro), verglichen mit dem, was einem bzw. einer an dem Abend alles geboten wird, aber völlig in Ordnung.
Fazit: Hingehen! Anschauen! Weitersagen!

am 2. April 2008 um 15:29 Uhr.
eigenblutwurst.
am 2. April 2008 um 23:37 Uhr.
Das wäre dann die Mitmachtheaterversion, ja. Eigentlich bin ich ganz froh dass es soweit noch nicht gekommen ist.