Der Faktor, der – gemessen am Grenzoutput – billiger ist, wird vermehrt eingesetzt.
Unverständlich vor diesem Hintergrund bleibt, wieso der Faktor, der vermehrt eingesetzt werden soll (Arbeit, in Hinblick auf die (sozialen) Kosten von Arbeitslosigkeit), höher besteuert und damit verteuert wird, und der Faktor, mit dem eher sparsam umgegangen werden soll (Rohstoffe und Energie, im Hinblick auf Ökologie), praktisch gar nicht.
Wer mir das erklären kann, zeichne ein Diagramm.
Die Idee, dass wer einer “Ware” den höchsten (Grenz-)Nutzen beimisst, bereit ist, mehr dafür zu zahlen, und daher (weil wir alle lieber an die Höchstbietenden verkaufen) alle “Waren” immer optimal eingesetzt werden(stimmt natürlich nur, wenn der beigemessene Nutzen der Realität entspricht, siehe Fehlallokationen, Blasen etc.), lässt auch den Schluss zu, dass man sich nehmen darf was einem mehr nützt als dem Besitzer.
Das führt uns geradewegs in den Sozialismus, wohlgemekrt nicht in die Planwirtschaft. Entspricht nicht der tatsächlich monopolistische Kapitalismus eher einer Plan- als einer Marktwirtschaft? Man nenne mir eine Schlüsselbranche, die nicht monopolistisch geprägt ist. Was ist überhaupt eine “Schlüsselbranche”?
Meiner Einschätzung nach wirkt somit Enteignung nicht mehr wie etwas Abzulehnendes. Wenn man es denn Enteignung nennen darf. So gesehen handelt es sich ja gar nicht um Enteignung, sondern um gerechte Umverteilung.
Vor diesem Hintergrund lässt sich kaum gegen eine Vermögenssubstanzsteuer argumentieren. Denn wer besitzt, was nicht benötigt wird, kann doch (und soll womöglich) reichlich geben.
Bilde ich mir das nur ein, oder ist mein Gedanke sehr vage?
Er sei als Anstoß wahrgenommen.
Meiner Erfahrung nach sind naive Überlegungen der Realität zuweilen näher als abstrakte. Ich brauche aber wohl doch Hilfe bei dieser. Die Kommentarfunktion ist eine zu nutzende.












