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Hahn muss RICHTIG handlen!

Sophie am 8. September 2009 um 14:49

Heute ist die jährlich erscheinende OECD-Studie “education at a glance” präsentiert worden und es zeigt sich erneut: In Österreich besteht Handlungsbedarf  - in vielen Bereichen. Der Wissenschaftsminister übersieht die Handlungslücken bei der Finanzierung und den Studienabschlüssen  und versucht, das  schlechte Zeugnis für Österreich, schön zu reden.

Die Bildungsausgaben für den tertiären Bereich liegen in Österreich mit 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts immer noch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. Eine sofortige Anhebung auf mindestens 2 Prozent des BIP liegt aufg der Hand. Gerade in einer Wirtschaftskrise muss die öffentliche Verantwortung erkannt und die Bildungsfinanzierung massiv ausgebaut werden.

Jedes Jahr aufs Neue zeigt die OECD Österreichs niedrige AkademikerInnenquote auf. Minister Hahn will Studierende aber durch neue Zugangsbeschränkungen vom Studieren abhalten. Neben den drohenden Zugangsbeschränkungen die Studierende vom Master abhalten sollen, vermiesen schlechte Studienbedingungen den meisten den Uni-Alltag. Statt Master- und PhD-Beschränkungen brauchen wir ein funktionierendes Stipendiensystem und gute Studienbedingungen. Studierende dürfen nicht aus den Hochschulen gedrängt werden!

Ein Kommentar zu “Hahn muss RICHTIG handlen!”

  1. richard

    Die aktuell diskutierte Wiedereinführung der Studiengebühren sind keine adäquate Lösung für die anstehenden Probleme der österreichischen Universitäten: die Unwilligkeit des Staates mehr Geld in die Bildung zu investieren - und wenn, dann lediglich unter der ausschließlichen Prämisse ihrer Vermarktung.

    Hahn zaubert lediglich ein liberales Konzept aus dem Hut, wenn er die Wiedereinführung der Studiengebühren fordert. Damit kann das Budget niedrig gehalten werden, da auf längere Sicht weniger Menschen studieren werden und die Kosten damit relativ konstant gehalten werden können. Mensch sagt, dass es immer schlimmer kommen kann, aber jenes Konzept ist einfach eine Beleidigung an die Studierenden und die Unis selbst!

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