männer in der krise? die zweite.
Elena am 18. Dezember 2008 um 14:21bildung für frauen ist die antiquierte ansicht von feministinnen, die noch nicht verstanden haben dass die 50er jahre und damit die ungleichbehandlung von männern und frauen vorbei sind. so klingt es wenn germanistik-studentInnen von einem geschlossen rhetorik workshop erfahren.
was mich daraufhin den ganzen tag beschäftigt hat ist die frage, warum geschlossene veranstaltungen immer wieder die wogen hoch gehen lassen?
theorie nummer eins: eifersucht. “es passiert dort etwas was geheim ist, bei dem männer nicht teilnehmen können und bei dem frauen irgendetwas bahnbrechendes erfahren könnten. ganz alleine”
theorie zwei: falsch verstandener realismus. “geschlossene sachen sind unnötig weil frauen die selben chancen haben wie männer und es tausend beispiele für laute frauen in führungspositionen gibt.”
theorie drei: biologismus. “männer sind eben die bessseren redner, aber das ist gar nicht schlimm, frauen könenn dafür besser du emotionale argumente überzeugen oder ihre reize einsetzen um zu bekommen was sie wollen”
theorie vier: empowerment. “frauen brauchen keine zusätzliche stütze sie sind genauso gut wie männer” das bisher einzige argument dem ich etwas abgewinnen könnte. ja, frauen können alles was männer machen, ABER frauen werden anders erzogen als männer, bekommen andere aufmerksamkeit in der schule und haben mit dem neoliberalen frauenbild in den medien (Heidi Klum und die “Unterwerfung unters Patriarchat” - Artikel in diestandard.at am 14.12.08) zu kämpfen
…
jemand noch andere ideen ?
