Die Tschernobyl-Regenwuermer

Abstract:
Im folgenden Essay werden die Auswirkungen des Super-GAUs von Tschernobyl, mit einem Hang zum Zynismus daraufhin betrachtet, welche Vorteile diese für die Weltwirtschaft haben können. Hierbei werden vor allem die Fragen der Fischerei und der Nachhaltigkeit angeschnitten, wobei zugegebener Maßen eine jenseitige Perspektive eingenommen wird.

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Gerade war ich dabei meinen ersten Artikel für diesen Blog zu schreiben, für den ich noch ein paar Infos zusammensuchen muss, da brachte mich ein Kollege auf eine geniale Verknüpfung, die mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zusammenhängt.

Da wäre mal die Sache mit den Mutanten, deren Nicht-Existenz in der Umgebung um den Reaktor nie gänzlich ausgeschlossen wurde. Wenn wir von einer Verschwörung ausgehen, welche die wahren Auswirkungen des Unfalls herunterzuspielen versucht, könnte mensch sich hier schon einiges zusammenreimen. Etwa das, in der grotten schlechten US-Verfilmung von Godzilla angesprochene Phänomen der Tschernobylregenwürmer, die größer sind als normale Regenwürmer. Was wenn es diese Monster wirklich gibt? Und denken wir mal das Ganze in eine wirtschaftliche Dimension weiter: Wie muss sich erst der Fischfang mit solchen Riesenwürmern gestalten?

Ein solcher Riesenregenwurm als Angelköder stellt für einen Fisch ein “Häppchen” dar, wie für einen einzelnen Menschen ein ganzer Truthahn. Bei größeren Fischgattungen, vor allem in Hochseegewässern, relativiert sich diese Fressmenge. Es liegt auf der Hand, dass je größer der Regenwurm ist, desto mehr Fische am Köder anbeißen können. Wenn der Massenfischfang mit diesen Tschernobylmonstern gemacht wird, so werden letztlich auch mehr Fische mit einem Fang aus dem Wasser gezogen, was letztlich die Freude des Menschen ist, der seinen Gaumen mit einem köstlichen Fischfilett verwöhnen kann. Aus einer neoliberalen Wirtschaftsperspektive handelt es sich um eine Win-Win-Situation insofern die gefräßigen Fische gemästet werden und vor ihrem Tod daher noch einmal ein ungebeschreibliches Glücksgefühl in ihrer Überfressenheit erleben dürfen. Andererseits findet sich der Mensch am Ende des Fischmästungs- und Fangprozesses wieder an der Spitze der Nahrungskette und kann dem leiblichen Wohlbefinden die gesunden, ungesättigten Omegafettsäuren zuführen, die der Fisch in seiner Existenz auf dem Land nicht mehr länger benötigt.

Die Leerfischung der Ozeane ist ein sehr Jahren drohendes Phänomen, welches mit der Ausdehnung der Fischerei immer mehr das Ökosystem der Meere, aber auch der Binnengewässer gefährdet. Die innerhalb des letzten Jahrzehnts angestiegende Zahl jener im Wasser lebenden Tiergattungen, die vom Aussterben bedroht sind oder bereits verschwunden sind, verweist darauf, dass der Mensch den Fangprozess in irgendeiner Weise raffiniert haben muss. An dieser Stelle gibt es nur eine Erklärung: der Tschernobyl Riesenregenwurm.

Durch systematische Köderung der Fische erhöhen sich die Fangquoten und die Möglichkeit in Zukunft Fische zu einem relativ stabilen Preis auf dem Weltmarkt anbieten zu können. Einziges Problem könnte eine zukünftige Wurmknappheit um den Reaktor des ehemaligen Leninkraftwerks in der Ukraine sein, wobei die Aussetzung heimischer Regenwürmer hier vermutlich wenig nutzen wird, da eine Mutation doch einen längeren Zeitraum beansprucht und bis dahin mit Preisschwankungen für Fischfleisch zu rechnen ist.

Ein weiterer Vorteil die Tschernobyl-Riesenregenwürmer als Fischköder zu verwenden ist der natürliche Abbau von radioaktiven Partikeln, die nach wie vor in der Zone um den havarierten Reaktorblock im Boden sind. Damit freßen die Menschen an der Spitze der Nahrungskette letztlich die von ihnen erzeugte Katastrophe und haben die Gewissheit ihren Urlaub in der für TouristInnen geöffneten Zone zu verbringen, die am Ende weniger verseucht ist, als noch vor dem freitäglichen Fischgericht.

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One Comment

  1. Posted 20. März 2011 at 12:10 | Permalink

    Ich finde diese Ideen nicht schlecht, aber ob Du damit ankommst? Immerhin wurde hier in Deutschland schon zur Ablenkung Knut umgebracht. DIE haben kriminelle Energie und sichern IHREN Vorteil.

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