Unbezahlte Werbung, schon wieder
Jakob am 28. März 2007 um 08:46Langsam komme ich mir schon vor wie jemand, der bezahlterweise darüber bloggt, wie toll nicht dies oder jenes ist. Der Unterschied: Ich bekomme nichts bezahlt und kann nicht anders - es gibt einfach viel zu viele tolle Sachen, die viel zu wenig bekannt sind (unsere Filmreihe zum Beispiel).
Aber zum eigentlichen Anlass: Gabi hat in ihrem privaten Blog über die Verwendung des Wortes “Humankapital” gesudert. Recht hat sie. Aber sie ist nicht die einzige, die so denkt - es gibt ein wunderbares Lied gleichen Titels (das unter dem Link komplett anhörbar ist). Ein Textauszug: “Politiker sagen, wir müssen die Menschen mitnehmen, ja wohin denn, wohin denn, doch nicht etwa mit nach Haus? Das würde ich mir noch einmal gut überlegen, denn viele sehen schon sehr mitgenommen aus”. Geschrieben und gesungen ist das von Funny van Dannen. Und der macht fast ausnahmslos hörenswerte Lieder. Einige wurden auch gecovert, bzw. hat er für andere Gruppen Texte geschrieben, Walkampf von den Toten Hosen zum Beispiel.
Ein paar persönliche Hörtipps: Flache Ratte, Hausmann, Fotos von Ohren, Dingficker, Okapiposter, Bonobo.
Auf der Homepage gibt es auch Hörproben, schaut also rein und seid begeistert.

am 31. März 2007 um 23:32 Uhr.
Nichts bezahlt? Oje. Aber vielleicht wird der Einsatz ja einmal mit einer lukrativen Parteikarriere belohnt? ;-)
am 1. April 2007 um 01:10 Uhr.
Oh, ich bin durchschaut. Du hast natürlich recht - nichts ist einer realpolitischen Karriere so förderlich wie Lobhymnen auf einen obskuren Berliner Liedermacher.