Vorfreude statt Frust
Thomas am 8. Februar 2007 um 17:34Also ich muss schon sagen, hier wird ja schon ganz schön viel an politischem Frust zu Beginn gleich einmal abgeladen. Da haben wir in diesem netten kleinen Blog doch überhaupt keine Chance vom Image der ewig grantelnden Linksrebellen LinksrebellInnen weg zu kommen. Da kann sich der Gusi doch nur über uns „uninformierte kommunistische und gewaltbereite Demonstranten DemonstrantInnen“ aufregen. Nein, ich werde jetzt bestimmt nicht über gebrochene Wahlversprechen, undemokratisches Gebaren und ähnliches schreiben.
Ich freue mich auf jeden Fall schon mal auf den kommenden Wahlkampf. Die letzten ÖH-Wahlen habe ich nur aus der Zuschauerperspektive auf der WU beobachten können. Damals war das einzige was ich davon wahrnahm, dass die AG einen Würstelstand betrieb (Brot und Spiele will das Volk!) und der VSSTÖ-Stand irgendwo im Raucherbereich stand, wo ich als Nicht-Raucher selbstverständlich eher kurze Zeit verbrachte (Aber ich will hier natürlich keine Raucher RaucherInnen diskriminieren).
Heuer bin ich mittendrin statt nur dabei und ich kann es kaum erwarten gestresst von Vorlesungen zu Veranstaltungen zu laufen und zum hundertsten Mal zu erklären, warum die SPÖ und der VSSTÖ nur bedingt miteinander zu tun haben. Sicher wird es neben stressigen und anstrengenden Momenten auch die einen oder anderen guten Momente geben die uns wieder motivieren weiterzumachen und nicht aufzugeben.
Und natürlich freue ich mich schon darauf in diesem Blog fleißig über alles zu berichten :)
Ein wichtiger Nachtrag zu den Änderungen:
Wie oben zu sehen ist, habe ich eine nicht unbedeutende Änderung an meinem Eintrag vorgenommen. Die geschlechtergerechte Sprache ist ein wichtiges Element in der Schaffung eines Bewusstseins, in dem nicht vorrangig die Männer die Hauptrollen übernehmen. Dass diese Prägung des üblichen Sprachgebrauchs nicht einfach ist, sehe ich immer wieder an mir selbst. Ich bin kein besonders sprachorientierter Mensch und bis sich die geschlechtergerechte Sprache in meinem automatischen Sprachgebrauch eingebürgert hat wird sicher noch einige Zeit vergehen, in der ich immer dankbar bin, wenn mensch mich darauf hinweißt.
Ich habe den Eintrag deswegen nicht sofort geändert, da der Anspruch an einen Blog jener ist, Änderungen möglichst transparent zu gestalten und ich dies nicht überhastet wie einen Rechtschreibfehler korrigieren wollte, da es dazu einfach ein zu wichtiger Punkt ist.

am 10. März 2007 um 23:43 Uhr.
[...] in meiner heutigen 8-stündigen therapie … ehm…. konfliktmanagement und mediations-lehrveranstaltung wurde vom vortragenden fast durchgehend nur die weibliche form verwendet. ich bin noch immer ganz hin und weg! zur bewusstseinsbildung würd ich mir das auch von anderen lv-leiterInnen mal wünschen. [...]