zweckfrei
Gabi am 6. März 2008 um 23:28warum ist persönliche kommunikation soviel besser als massenmedial vermittelte? weil sie zweckfrei ist. nein, natürlich nicht. zweckfreiheit wird nur unterstellt. aber erklär das mal einem prüfungsbogen. da studiert frau jahrelang wann, wieso und ob überhaupt verständigung im kommunikationsprozess zustande kommt und dann sowas. multiple-choice. dieser abschluss wurde der vorlesung in keinster weise gerecht. ein toller vortragender. super inhalte. kritisch aufbereitet. alles online verfügbar. eine ganze vo-einheit wurde der auseinandersetzung mit der biografie und arbeit noelle-neumanns gewidmet. um dann was abzufragen? definitionen und namen. gut, dass es meine letzte prüfung war. auf diese art zu studieren kann ich nämlich verzichten.
das wollt ich hier nur mal so reinrufen. vielleicht belebt das echo der kreuzerltestfreundInnen ja dieses wunderbare blog wieder;-)

am 7. März 2008 um 00:56 Uhr.
Was wär denn die Alternative? Eine Arbeit schreiben? Ein Referat halten?
Meine Frage ist: Macht die Prüfungsart irgendeinen reelen Unterschied beim Lerneffekt, wenn die LV toll war? Oder geht es quasi nur um die Optik?
am 7. März 2008 um 01:11 Uhr.
ganz unabhängig davon, was vom besuch der lv hängen geblieben ist: es ist ein anderes lernen auf die prüfung hin. erfordert null kreative leistung oder kritische auseinandersetzung. aber viell. ist das ganze auch fachabhängig…
am 7. März 2008 um 23:23 Uhr.
Das stimmt natürlich. Meine erste Reaktion war “Wenn die LV toll war, wieso sich dann über die Prüfung beschweren”, aber das kanns ja in Wirklichkeit auch nicht sein… Man wird anspruchslos mit der Zeit, glaube ich.